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Teilprojekt: Schätze aus kleinen Sammlungen

Januar 2013

Status: Laufend

Finanziert durch: swissuniversities

Beschreibung des Teilprojekts: Der grösste Teil der Handschriften der Schweiz befinden sich in grösseren Sammlungen, vor allem in öffentlichen und kirchlichen Institutionen. Leicht wird dabei vergessen, dass einige der wichtigsten Quellen, die die Identität der Schweiz bestimmen, in Sammlungen liegen, die nur wenige Handschriften aufbewahren. e-codices hat sich zum Auftrag gemacht, diese bedeutenden Schätze aus kleinen Sammlungen, die im Original häufig der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, digital zu erschliessen.

Alle Bibliotheken und Sammlungen

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Genève, Conservatoire et Jardin botaniques de la Ville de Genève, Flore des Dames de Genève, vol. 9
Papier · 104 ff. · 45.3 x 29.7 cm · 1787-1803 und 1817
Flore du Mexique, ou Collection des Plantes rares ou peu connues observées au Mexique et dans la nouvelle Espagne par Messieurs de Sessé, Moçiño et D. Cervantes dessinées dans le pays par Messieurs Echeverria, Cerda, etc. copiées à Genève par une réunion des amateurs de Peinture et de Botanique, classées et nommées d’après les dessins et les descriptions originales par Mr de Candolle.

Sammelband in dreizehn Bänden, bestehend aus Pflanzenzeichnungen, die aus der Expedition Sessé & Moçiño von 1787 bis 1803 in der Region von Mexiko und Zentralamerika hervorgingen. Von den 1300 in diesen Bänden enthaltenen Zeichnungen sind ca. 300 Originale aus der Expedition, die übrigen 1000 wurden 1817 in Genf durch Künstler und Botanikliebhaber kopiert, die meisten davon Genfer Frauen. Die Gesamtkollektion wird allgemein Flore des Dames de Genève genannt. (bla)

Online seit: 29.03.2019

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Genève, Conservatoire et Jardin botaniques de la Ville de Genève, Flore des Dames de Genève, vol. 10
Papier · 107 ff. · 45.5 x 30.2 cm · 1787-1803 und 1817
Flore du Mexique, ou Collection des Plantes rares ou peu connues observées au Mexique et dans la nouvelle Espagne par Messieurs de Sessé, Moçiño et D. Cervantes dessinées dans le pays par Messieurs Echeverria, Cerda, etc. copiées à Genève par une réunion des amateurs de Peinture et de Botanique, classées et nommées d’après les dessins et les descriptions originales par Mr de Candolle.

Sammelband in dreizehn Bänden, bestehend aus Pflanzenzeichnungen, die aus der Expedition Sessé & Moçiño von 1787 bis 1803 in der Region von Mexiko und Zentralamerika hervorgingen. Von den 1300 in diesen Bänden enthaltenen Zeichnungen sind ca. 300 Originale aus der Expedition, die übrigen 1000 wurden 1817 in Genf durch Künstler und Botanikliebhaber kopiert, die meisten davon Genfer Frauen. Die Gesamtkollektion wird allgemein Flore des Dames de Genève genannt. (bla)

Online seit: 29.03.2019

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Genève, Conservatoire et Jardin botaniques de la Ville de Genève, Flore des Dames de Genève, vol. 11
Papier · 109 ff. · 45.2 x 30.5 cm · 1787-1803 und 1817
Flore du Mexique, ou Collection des Plantes rares ou peu connues observées au Mexique et dans la nouvelle Espagne par Messieurs de Sessé, Moçiño et D. Cervantes dessinées dans le pays par Messieurs Echeverria, Cerda, etc. copiées à Genève par une réunion des amateurs de Peinture et de Botanique, classées et nommées d’après les dessins et les descriptions originales par Mr de Candolle.

Sammelband in dreizehn Bänden, bestehend aus Pflanzenzeichnungen, die aus der Expedition Sessé & Moçiño von 1787 bis 1803 in der Region von Mexiko und Zentralamerika hervorgingen. Von den 1300 in diesen Bänden enthaltenen Zeichnungen sind ca. 300 Originale aus der Expedition, die übrigen 1000 wurden 1817 in Genf durch Künstler und Botanikliebhaber kopiert, die meisten davon Genfer Frauen. Die Gesamtkollektion wird allgemein Flore des Dames de Genève genannt. (bla)

Online seit: 29.03.2019

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Genève, Conservatoire et Jardin botaniques de la Ville de Genève, Flore des Dames de Genève, vol. 12
Papier · 135 ff. · 45.3 x 30.2 cm · 1787-1803 und 1817
Flore du Mexique, ou Collection des Plantes rares ou peu connues observées au Mexique et dans la nouvelle Espagne par Messieurs de Sessé, Moçiño et D. Cervantes dessinées dans le pays par Messieurs Echeverria, Cerda, etc. copiées à Genève par une réunion des amateurs de Peinture et de Botanique, classées et nommées d’après les dessins et les descriptions originales par Mr de Candolle.

Sammelband in dreizehn Bänden, bestehend aus Pflanzenzeichnungen, die aus der Expedition Sessé & Moçiño von 1787 bis 1803 in der Region von Mexiko und Zentralamerika hervorgingen. Von den 1300 in diesen Bänden enthaltenen Zeichnungen sind ca. 300 Originale aus der Expedition, die übrigen 1000 wurden 1817 in Genf durch Künstler und Botanikliebhaber kopiert, die meisten davon Genfer Frauen. Die Gesamtkollektion wird allgemein Flore des Dames de Genève genannt. (bla)

Online seit: 29.03.2019

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Genève, Conservatoire et Jardin botaniques de la Ville de Genève, Flore des Dames de Genève, vol. 13
Papier · 150 ff. · 45.6 x 30.9 cm · 1787-1803 und 1817
Flore du Mexique, ou Collection des Plantes rares ou peu connues observées au Mexique et dans la nouvelle Espagne par Messieurs de Sessé, Moçiño et D. Cervantes dessinées dans le pays par Messieurs Echeverria, Cerda, etc. copiées à Genève par une réunion des amateurs de Peinture et de Botanique, classées et nommées d’après les dessins et les descriptions originales par Mr de Candolle.

Sammelband in dreizehn Bänden, bestehend aus Pflanzenzeichnungen, die aus der Expedition Sessé & Moçiño von 1787 bis 1803 in der Region von Mexiko und Zentralamerika hervorgingen. Von den 1300 in diesen Bänden enthaltenen Zeichnungen sind ca. 300 Originale aus der Expedition, die übrigen 1000 wurden 1817 in Genf durch Künstler und Botanikliebhaber kopiert, die meisten davon Genfer Frauen. Die Gesamtkollektion wird allgemein Flore des Dames de Genève genannt. (bla)

Online seit: 29.03.2019

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Genève, La Bibliothèque juive « Gérard Nordmann », HEB 0002
Papier · I + 186 + VI ff. · 20.7 x 17.3 cm · 18. Jahrhundert
Astronomisches und geographisches Werk

Von diesem Werk sind weltweit nur noch sechs andere handschriftliche Exemplare sowie ein Druck von 1743 vorhanden. Sein Autor ist der berühmte böhmische Rabbi, Astronom und Mathematiker R. David ben Salomon Gans (1541-1613), Schüler des Maharal von Prag, R. Judah Löw (1525-1609) und des Rema, R. Moses Isserles (1520-1572). Diese Kopie wurde von André Neher 1974 in seiner Monographie über David Gans das Manuscrit de Genève genannt. Ein Kolophon in der Handschrift gibt als Datierung 1613 an, doch eine aktuelle Studie über die Geschichte der Textüberlieferung dieses Werkes deutet an, dass es sich um eine Kopie aus dem 18. Jahrhundert handelt. (iss)

Online seit: 14.06.2018

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Luzern, Korporation Luzern, S 23 fol.
Pergament · 688 pp. · 39-39.5 x 27.5-28.5 cm · Luzern · 1513
Eidgenössische Chronik des Luzerners Diebold Schilling (Luzerner Schilling)

Die 1513 vollendete Chronik erzählt die Frühgeschichte Luzerns und ab dem Sempacherkrieg (1386) die Geschichte der Eidgenossenschaft aus der Sicht der Anhänger des römisch-deutschen Kaisers. Die 450 Bilder von zwei verschiedenen Händen bilden aufgrund ihrer Anschaulichkeit sowie des Themen- und Detailreichtums eine einzigartige Quelle spätmittelalterlichen Lebens. (kam)

Online seit: 19.03.2015

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Mairengo, Archivio parrocchiale, s. n.
Pergament · A + 61 + B ff. · 38 x 26.4 cm · Mairengo · 1563
"Martirologio-calendario" (Jahrzeitbuch) der Pfarrei S. Siro di Mairengo

Jahrzeitbuch mit Kalender der Pfarrei S. Siro von Mairengo (Tessin), geschrieben durch den Priester Ambrogio Rossi von Chironico, der ein älteres, wahrscheinlich beschädigtes oder vollgeschriebenes Jahrzeitbuch kopierte. Im Kalender, von ambrosianischem Typus, sind die Stiftungen für die Messen der Jahrzeiten oder Jahrestage und die Hochfeste, die Ablässe und die Vermerke der Gelübde für die Pfarrei und für das gesamte Tal angezeigt. Für den 28. Dezember, Tag der Unschuldigen Heiligen, wurde die Gedenkfeier an die Schlacht bei Giornico (Battaglia dei Sassi Grossi, 1479) eingetragen. (ber)

Online seit: 23.06.2016

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Mariastein, Benediktinerkloster, APN 2 Antiphonar, 2. Teil
Pergament · 251 ff. · 45 x 32 cm · Köln (?) · 2. Hälfte des 14. Jhs.
Antiphonar

Das Antiphonar aus der 2. Hälfte des 14. Jh. umfasst die Texte ab Pfingsten bis zum Ende des Kirchenjahres, dazu die entsprechenden Heiligenfeste und Texte zum Commune sanctorum. Die Herkunft ist unbekannt; aufgrund einiger Heiligenfeste stammt die Handschrift aus dem Raum Köln. In einheitlicher Schrift abgefasst, durchgehend mit Neumen auf vier Linien, wenige spätere Ergänzungen mit Neumen auf fünf Linien; mit Gebrauchsspuren und späteren Verweise. Je fünf grössere und kleinere Initialen sind mit Blattgold belegt, dazu 36 einfachere Initialen; alle Anfangsbuchstaben sind in rot und blau ausgezeichnet. Rote Rubriken. Das Manuskript erhielt ein Mariasteiner Pater, der am Kollegium in Altdorf wirkte, aus zweiter Hand. Von dort gelangte die Handschrift 1981 nach Mariastein. Nicht publiziert. (sck)

Online seit: 22.06.2017

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Mariastein, Benediktinerkloster, ehem. zbs S 231
Papier · 287 ff. · 20.5 x 14 cm · 15. Jh. (letztes Viertel)
S. Bernardus Claraevallensis, Opuscula Selecta

Der Codex aus dem Ende des 15. Jahrhunderts mit einigen gefälligen Initialen enthält ausgewählte, kleinere Werke des hl. Bernhard von Clairvaux. Darunter finden sich auch einige Werke, die Bernhard zugeschrieben werden. Der Schreiber ist der Zisterzienser Johannes Fabri, Professe des Klosters Heilbronn. Gemäss altem Eintrag (17. Jh.?) gehörte das Buch dem Kloster Beinwil, das 1648 nach Mariastein verlegt wurde. (sck)

Online seit: 22.06.2017

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Mariastein, Benediktinerkloster, ehem. zbs S 353
Papier · 282 ff. · 21 x 14.5 cm · 15. Jh. (1470-1480)
Geistliche Schriften · Predigten und Heiligenleben

Texte in deutscher Sprache, geschrieben Mitte 15. Jh., für den Gebrauch des Frauenklosters Maria Magdalena in den Steinen in Basel. Das Buch gehörte später dem Kloster Olsberg. Darin finden sich geistliche Texte verschiedener Autoren, dazu Predigten zu den Sonntagen und Festen, ferner Heiligenlegenden. Das Buch erwarb das Kloster Mariastein aus einer Basler Auktion um 1820. Die Predigt zu Mariä Himmelfahrt auf Fol. 194r-198v finden sich gedruckt in ZSKG 4, 1910, S. 205-212 bzw. 207-212, aufgrund einer Kopie daraus vom Mariasteiner P. Anselm Dietler (gest. 1864). (sck)

Online seit: 22.06.2017

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Mariastein, Benediktinerkloster, ehem. zbs S 429
Pergament · I + 321 + I ff. · 9 x 6 cm · 15. Jh. (nach 1461)
Horae Diurnae [Ad Usum Monialium Ordinis Praedicatorum]

Das um die Mitte des 15. Jh. zierliche Buch, geschrieben von einer einzigen Hand, diente dem Dominikanerinnenkloster Schönsteinbach im Oberelsass zum Beten der kleinen Horen. Es enthält die Texte des Proprium de tempore und des Commune Sanctorum. Der letzte Teil enthält das Ordinarium, der aber unvollständig ist. Der Abt von St. Peter im Schwarzwald, Philipp Jakob Steyrer, kaufte das Buch 1781; über ihn gelangte es ins Kloster Mariastein. (sck)

Online seit: 26.09.2017

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Mariastein, Benediktinerkloster, ehem. zbs S 508
Pergament · 50 ff. · 16 x 12 cm · 15. Jh. (1. Hälfte)
Obsequiale [Ad Usum Monialium Ordinis Praedicatorum]

Das auch mit Noten und drei Initialen ausgestattete Büchlein enthält die Texte für das Totenofficium, die sieben Busspsalmen und Gebete für eine verstorbene Dominikanerin, wohl im Kloster zu Colmar. Nach der Schrift aus der 1. Hälfte des 15. Jh. Das Buch gehörte der Schwester Martha Gosslerin. 1781 von Philipp Jakob Steyrer, Abt von St. Peter im Schwarzwald, angekauft; über ihn gelangte das Büchlein ins Kloster Mariastein. (sck)

Online seit: 26.09.2017

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Mariastein, Benediktinerkloster, ehem. zbs S I 177
Papier · 243 + III ff. · 29.5 x 21.2 cm · 15. Jahrh. (I: nach Mitte; II: 1465/66)
Florilegium Sacrum et Profanum

Diese Sammelhandschrift aus der Mitte des 15. Jh. stammte aus dem Augustiner-Eremitenkloster in Basel. Einige Brüder betreuten seit 1470 den Wallfahrtsort Mariastein. Der Band wurde wohl dort liegen gelassen und dürfte von den Beinwiler Mönchen vorgefunden worden sein, als sie 1636 den Wallfahrtsort übernahmen. Darin finden sich u. a. religiöse (S. Bonaventura), profane (Cicero, Sallust), historische (Piccolomini/Pius II.) und rhetorische (Laurentius de Aquileja) Texte. Der zweite Teil des Bandes mit Rhetorica schrieb 1465/66 der Augustiner Matthias Glaser aus Breisach in Basel. Im inneren Vorderdeckel ist ein Fragment eingeklebt mit Hinweisen auf den Inhalt des Bandes. (sck)

Online seit: 26.09.2017

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Montreux, Bibliotheca Sefarad, Ms. J 4
Pergament · 1 f. · 31 x 58 cm · Saragossa · 1478
Privileg (Kopie)

Kopie des Privilegs, gewisse Steuern, welche die jüdische Gemeinde von Tudela zahlen musste, zu verändern und die Renten, die verschiedenen Rittern und Bediensteten des Königs, darunter Juan Sanz de Berrozpe, bewilligt wurden, zu erhöhen. Das vom König Juan II. in Saragossa verfasste Privileg ist auf den 17. Dezember 1475 datiert. Die Kopie wurde am 23. Februar 1478 vom Pronotarius Juan Ortiz geschrieben, von der Prinzessin Donna Leonor bestätigt und von Juan de Ara, dem Hofnotar, geprüft. (lop)

Online seit: 17.12.2015

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Montreux, Bibliotheca Sefarad, Ms. J 11
Pergament und Papier · 212 ff. · 29 x 22 cm · Spanien · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Alonso de Oropesa, 'Lumen ad revelationem gentium et gloriam plebis Dei Israel' - De unitate fidei et de concordi et pacifica equalitate fidelium

Das Werk von Fray Alonso de Oropesa OSH († 1469) steht im Kontext der Angriffe gegen die konvertierten Juden in Spanien (und vor allem auch in Toledo), den sogenannten Conversos. Als General (seit 1457) des Ordens der Hieronymiten, aber auch als enger Vertrauter und Berater (1454-1474) von König Heinrich IV. von Kastilien vertrat Alonso eine tolerante Haltung gegenüber den konvertiten Juden. Das 'Lumen ad revelationem gentium et gloria plebis Dei Israel' - De unitate fidei et de concordia et pacifica equalitate fidelium ("Ein Licht zu erleuchten die Heiden und Herrlichkeit für das Volk Israel" - Über die Einheit des Glaubens und über die Eintracht und friedfertige Gleichstellung der Gläubigen) (f. 1-203, Tabula 204-207) begann dieser 1450 zu schreiben und widmete das Buch in 52 Kapiteln 1465 Erzbischof Alfonso Carrillo von Toledo (1410-1485). Der angekündigte zweite Teil des Werks wurde offensichtlich nie geschrieben. Im Jahre 1979 wurde von Luis A. Diaz y Diaz eine spanische Übersetzung (!) aufgrund der bisher bekannten drei Handschriften erstellt. Die vorliegende Handschrift wurde von der bisherigen Forschung nicht zur Kenntnis genommen und ist somit die vierte bisher bekannte Handschrift. Sie wurde sicher noch im 15. Jh. geschrieben und setzt sich aus Pergament und Papierblättern zusammen. Trotz seiner Bedeutung wurde vom Werk noch keine lateinische Textedition erstellt. (flu)

Online seit: 17.12.2015

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Müstair, Benediktinerinnenkloster St. Johann, XX/48 Nr. 9
Pergament · 2 ff. · 29-30 x 20-21 cm · um 800
Homilien Gregors des Grossen

Fragment einer um 800 entstandenen Abschrift der Evangelienhomilien Gregors des Grossen. Erhalten sind zwei Ausschnitte: Der erste, Teile des Kapitels 17 (17.16-17.18) umfassende Textabschnitt kommentiert Luk. 10, 1-9, also die Verse, welche die Aussendung der zweiundsiebzig Jünger zum Thema haben. Die zweite, Teile des Kapitels 18 (18.2-18.3) beinhaltende Passage nimmt Bezug auf Joh. 8.46-59. Diese Verse kommentieren einen Disput zwischen Jesus und „den" Juden sowie den Hohepriestern, in dem es um die Identität bzw. den Identitätsanspruch Jesu, dessen Botschaft und deren Ablehnung geht. (ack)

Online seit: 26.09.2017

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Porrentruy, Archives cantonales jurassiennes, 187 J 35e
Pergament · 189 ff. · 24.5 x 17 cm · Diözese von Besançon · 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts
Breviar von Besançon

Das Breviar, das einzig den Winterteil enthält, wird auf die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert. Es stammt aus der Diözese von Besançon (der auch Porrentruy angegliedert war) wie aus der Nennung gewisser Heiliger in den Litaneien geschlossen werden kann, wie etwa der heilige Ferreolus oder der heilige Germanus, die Responsorien der Adventssonntage sowie das Triduum Sacrum. (gle)

Online seit: 22.06.2017

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Quinto, Archivio parrocchiale, s. n.
Pergament · I + 62 + II ff. · 33.7 x 24 cm · Quinto · 1547
"Martirologio-calendario" (Jahrzeitbuch) der Pfarrei SS. Pietro e Paolo von Quinto

Jahrzeitbuch mit Kalender der Pfarrei SS. Pietro e Paolo von Quinto (Tessin), geschrieben durch den Priester Ambrogio Rossi von Chironico, der ein älteres, wahrscheinlich beschädigtes oder vollgeschriebenes Jahrzeitbuch kopierte. Im Kalender, von ambrosianischem Typus, sind die Stiftungen für die Messen der Jahrzeiten oder Jahrestage und die Hochfeste, die Ablässe und die Vermerke der Gelübde für die Pfarrei und für das gesamte Tal angezeigt. Für den 28. Dezember, Tag der Unschuldigen Heiligen, wurde die Gedenkfeier an die Schlacht bei Giornico (Battaglia dei Sassi Grossi, 1479) eingetragen. (ber)

Online seit: 23.06.2016

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Romont, Abbaye de la Fille-Dieu Romont, Ms. liturg. FiD 1
Pergament · I + 9 + I ff. · 30 x 20.5 cm · Ende des 12. Jahrhunderts (nach 1174). Die Vorsätze stammen aus 1136/1140
Offizium der heiligen Dreifaltigkeit und des heiligen Bernhards

Die erste liturgische Bibliothek der Nonnen von Fille-Dieu, die heute teilweise über ganz Europa verstreut ist, ist für die Geschichte des Zisterzienserordens von entscheidender Bedeutung. Das Büchlein FiD 1 (französische Musiknotation) enthält die ältesten Offizien des heiligen Bernhards und der Dreifaltigkeit, die 1175 oder kurz danach in den Orden eingeführt wurden. Auch die Vorsatzblätter sind bemerkenswert. Zusammen mit FiD 2 repräsentieren sie die Relikte von Antiphonaren, die um 1136/1140 kopiert wurden und die ursprüngliche Zisterzienserliturgie enthalten, die in Metz etwas nach 1108 durch von Abt Etienne Harding abgesandte Mönche kopiert worden waren. Diese Liturgie wurde im Rahmen der Reformen von Bernhard von Clairvaux korrigiert. Die Existenz von bernhardinischen Entwürfen war bisher durch das Antiphonar 12A-B der Abtei Westmalle (Belgien) und dasjenige der Abtei von Tamié 6 (Savoyen) bekannt. Die kodikologischen Analysen der Vorsätze von FiD 1 und der Fragmente von FiD 2 zeigen, das alle Stücke aus dem Schweizer Kloster Fille-Dieu stammen; sie weisen einen identischen Status und gemeinsame Charakteristika auf, unabhängig von den aktuellen Aufbewahrungsorten. Sie lassen dieselben Hände und Korrekturhände erkennen, die gleichen Ornamente und die gleichen späten Nachbesserungen, die spätestens im 16. Jahrhundert und wahrscheinlich von den Nonnen oder Mönchen der Abtei Hautcrêt (Oron, VD) gemacht wurden. Diese Abtei war bis 1536 die Vaterabtei von Fille-Dieu. (sca)

Online seit: 22.03.2018

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