Handschrift in dieser Sammlung wählen: Cod. Sang. 2  Cod. Sang. 1262 Cod. Sang. 1278  Cod. Sang. 2135  640/700

Standortland:
Standortland
Schweiz
Ort:
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St. Gallen
Bibliothek / Sammlung:
Bibliothek / Sammlung
Stiftsbibliothek
Signatur:
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Cod. Sang. 1276
Handschriftentitel:
Handschriftentitel
Wappenzeichnungen der auf österreichisch-habsburgischer Seite bei der Schlacht bei Sempach Gefallenen; Gemälde der Schlacht bei Sempach 1386
Schlagzeile:
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Pergament und Papier · 12 + 57 pp. · 33.5 x 23 cm · Joseph Leodegar Bartholomäus Tschudi (Buchschmuck, vielleicht auch Schrift) fürs Kloster St. Gallen · 1738
Sprache:
Sprache
Deutsch
Kurzcharakterisierung:
Kurzcharakterisierung
Die in einen repräsentativen Einband gebundene Handschrift trägt den Titel „Schlacht-, Nammen-, Schilt- und Waappen-Buoch von denen noch bewusten Graffen, Freyen, Edlen, Ritter und Knechten, welche mit Hertzog Leopoldo II. von Oesterreich auff St. Cirilli den 9.ten Tag Iulij 1386 vor Sempach umbgekommen und erschlagen worden“. Der St. Galler Abt Joseph von Rudolphi (1717−1740) hatte diese Abschrift im Jahr 1738 in Auftrag gegeben, weil er nach dem Studium des Chronicon Helveticum, des grossen Geschichtswerks des Glarner Gelehrten Aegidius Tschudi (1505−1572), und dessen Abschrift, die er für sein Kloster kurz zuvor vom Exemplar auf Schloss Gräpplang bei Flums hatte vornehmen lassen (Cod. Sang. 1213−1220), gewisse Unstimmigkeiten mit einer älteren Abschrift des „Wappenbuchs von Sempach“ festgestellt hatte. Auf einem Pergament-Doppelblatt (p. 6−7) ist als eine Art von Frontispiz ein farbiges Gemälde des Schlachtgeschehens überliefert, das dem Gemälde in der Schlachtkapelle von Sempach ähnlich ist und das gemäss dem Handschriftenkatalog von Franz Weidmann (Cod. Sang. 1405, p. 2002) „von einem gar alten Kupferstich getreülich abgemalet worden“. Joseph Leodegar Bartholomäus Tschudi (1708−1772), ein Nachfahre des Aegidius Tschudi, ist offenbar für den Buchschmuck verantwortlich (p. V1). Nach ausführlichen einleitenden Bemerkungen setzt mit dem Porträt von Herzog Leopold III. (p. 34) der reiche Wappenschmuck des Bandes ein. (smu)
Standardbeschreibung:
Standardbeschreibung
Scherrer Gustav, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, Halle 1875, S. 440.
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DOI (Digital Object Identifier):
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10.5076/e-codices-csg-1276 (http://dx.doi.org/10.5076/e-codices-csg-1276)
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http://e-codices.unifr.ch/de/list/one/csg/1276
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Wie zitieren:
Wie zitieren
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1276: Wappenzeichnungen der auf österreichisch-habsburgischer Seite bei der Schlacht bei Sempach Gefallenen; Gemälde der Schlacht bei Sempach 1386 (http://e-codices.unifr.ch/de/list/one/csg/1276).
Online seit:
Online seit
22.06.2017
Neuere Literatur:
Neuere Literatur
Neuere Literatur – St. Galler Bibliotheksnetz (SGBN) - Verbundkatalog
Rechte:
Rechte
Bilder:
(Hinsichtlich aller anderen Rechte, siehe die jeweilige Handschriftenbeschreibung und unsere Nutzungsbestimmungen)
Dokumenttyp:
Dokumenttyp
Handschrift
Jahrhundert:
Jahrhundert
18. Jahrhundert
Datiert:
Datiert
1738
Dekoration:
Dekoration
Figürlich, Bildseite, Deckfarbenmalerei
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