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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWett 5
Pergament und Papier · 96 ff. · 13.5 x 9.5 cm · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Regula Benedicti, deutsch
Die Handschrift auf Pergament und Papier stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und ist vom Schreiber Johannes in hochalemannischer Mundart verfasst. Der Besitzvermerk wurde ausradiert; Albert Bruckners Vermutung, dass das Manuskript im Besitz eines Frauenklosters gewesen war, ist nicht belegt.
(ron)
Online seit: 2025-12-11
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWett 7
Pergament · 412 ff. · 17 x 11 cm · letztes Drittel des 13. Jahrhunderts, 14. und 15. Jahrhundert
Breviarium OCist
Die Erstellung der liturgischen Pergamenthandschrift geht auf unterschiedliche Jahrhunderte zurück. Der erste Teil entsteht im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts, während im zweiten Teil Nachträge aus dem 14. und 15. Jahrhundert zu finden sind. Die Handschrift in lateinischer Sprache war im Besitz der Zisterzienserabtei Chaalis in Nordfrankreich; im 17. Jahrhundert gelangte das Manuskript in den Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen.
(ron)
Online seit: 2025-12-11
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 38
Papier · 287 ff. · 31 x 22 cm · letztes Viertel des 15. Jahrhunderts
Johannes de Gamundia; Bindus Senensis; Alexander de Villa Dei
Die Handschrift stammt aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts und ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil enthält lateinische Predigten von Johannes von Gmunden (1380–1442) und anderen, während im zweiten Teil der Handschrift vorwiegend lateinische Hilfsmittel zur Bibelauslegung von Bindus Senensis († 1390) und Alexander de Villa Dei (1170–1250) zu finden sind. Früherer Besitzer der Handschrift war im 15./16. Jahrhundert Jacobus Brun; im 16. Jahrhundert war die Handschrift Eigentum von U. oder V. Knoll, wahrscheinlich Ulrich Knoll von St. Gallen, Kaplan in Zürich, sowie von Rudolf Hofmann, Kaplan in Zürich, Bremgarten und Baden.
(ron)
Online seit: 2026-08-27
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 43
Papier · 138 ff. · 30.5 x 21 cm · 1467
Vocabularius utriusque iuris
Die Papierhandschrift überliefert den Vocabularius utriusque iuris, ein alphabetisch geordnetes Nachschlagewerk des kirchlichen und römischen Rechts. Die Handschrift wurde von Johannes Frantz von Leipheim geschrieben und am 23. Oktobers 1467 fertiggestellt. Johannes Frantz von Leipheim war Schreiber im Dienst von Martin Rentz von Wiesensteig († 1503), der an der Universität Heidelberg tätig war. Seit dem 18. Jahrhundert war die Handschrift im Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen.
(ron)
Online seit: 2026-08-27
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsBN 49
Pergament · 184 ff. · 12.5 x 8.5 cm · Ende 14. / erste Hälfte des 15. Jahrhunderts
Gebetbuch
Die Handschrift enthält eine Gebetssammlung in böhmischer Sprache; acht Gebete werden Johannes von Neumarkt (um 1310-1380), einem frühen Vertreter des böhmischen Humanismus, zugeschrieben. Die Handschrift ist mit einigen roten und blauen Lombarden verziert; auf f. 39r war ehemals ein Bild der Arma Christi eingeklebt, von welchem nur noch Leimspuren vorhanden sind.
(sau)
Online seit: 2014-12-18
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 6
Pergament · 77 ff. · 30 x 20.5 cm · 15. Jahrhundert
Missale speciale
Das Missale speciale aus dem 15. Jahrhundert enthält die Messformulare der höchsten Feiertage des Kirchenjahres (Weihnachten, Epiphanie, Ostern, Auffahrt, Pfingsten, Trinitas, Michael, Allerheiligen und Kirchweih) sowie die Totenmesse und einige Votivmessen. Diese Zusammenstellung war geeignet für den Gottesdienst in einer Kapelle. In der vorliegenden Handschrift ist das Kanonbild mit der Kreuzigung Christi herausgeschnitten.
(gam)
Online seit: 2018-12-14
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 14
Papier · 293 ff. · 41 x 31 cm · 1474
Ps-Aegidius Romanus, Nicolaus de Dinkelspühl, Bernardus de Parentis
Adam Keuten, seit 1467 Leutpriester an der Luzerner Hofkirche, legte 1474 einen grossformatigen Band mit den Proprietates rerum naturalium moralisatae an, einer siebenteiligen Enzyklopädie zu den wichtigsten Bereichen der geschaffenen Natur mit daran anschliessenden allegorischen Deutungen der natürlichen Erscheinungen. Der Band enthält ausserdem einen medizinischen Traktat und einige kurze Werke über die Eucharistie und einen längeren Traktat über die Messe.
(gam)
Online seit: 2018-12-14
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurF 84
Papier · 388 ff. · 26.5 x 19.5 cm · 1498-1499
Petrus Hispanus, Petrus Tartaretus
Der Sammelband besteht aus einem Inkunabeldruck aus Freiburg i. Br. von 1494 und zwei handschriftlichen Teilen, die Frater Johannes Bengel, Konventuale des Schwarzwälder Klosters Alpirsbach, in den Jahren 1498 und 1499 kopierte. Die drei Schriften zur scholastischen Logik stammen von Petrus Hispanus und Petrus Tartaretus, einem zeitgenössischen Pariser Philosophen, dessen „Eselsbrücke“ (pons asinorum) genannte logische Figur ebenfalls kopiert ist.
(gam)
Online seit: 2018-12-14
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurFm 4
Pergament · 339 ff. · 49 x 35 cm · letztes Viertel des 15., erstes Viertel des 16. Jahrhunderts
Graduale, pars de tempore
Erster Band (Temporale) des zweibändigen Graduale mit den Gesängen der Messe, das der Murenser Abt Laurentius von Heidegg im Jahr 1532 dem Kanonissenstift Säckingen abkaufte, nachdem die Kirchenausstattung des Klosters Muri mitsamt den liturgischen Büchern im Zweiten Kappelerkrieg zerstört worden war. Die grosse Fleuronné-Initiale zu Beginn liess der Abt übermalen und mit der Inful, dem Abtstab, seinem Wappen und demjenigen des Klosters versehen.
(gam)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurFm 6
Pergament · 303 ff. · 51-52 x 34 cm · 15. Jahrhundert
Antiphonarium OCist, Pars hiemalis
Erster Band (Winterteil) des zweibändigen Antiphonariums mit den Gesängen des Stundengebets; es wurde im Wechsel mit MsMurFm9 verwendet. Die grossformatige Handschrift aus dem 15. Jahrhundert ist weitgehend schmucklos. Sie lässt sich aufgrund der Responsorien der Adventszeit dem Zisterzienserorden zuweisen.
(gam)
Online seit: 2020-06-18
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurFm 9
Pergament · 383 ff. · 50 x 34 cm · 15. Jahrhundert
Antiphonarium OCist, Pars aestvalis
Zweiter Band (Sommerteil) des zweibändigen Antiphonariums, das im Wechsel mit MsMurFm6 verwendet wurde. Die grossformatige Handschrift aus dem 15. Jahrhundert ist weitgehend schmucklos. Sie lässt sich aufgrund der Heiligenfeste (Bernhard von Clairvaux, Edmund von Abingdon, Robert von Molesme) dem Zisterzienserorden zuweisen.
(gam)
Online seit: 2020-06-18
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 2
Pergament · I + 6 + I ff. · 23.5 x 17 cm · Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts
Kalendarium murense
Im nur sechs Blätter zählenden Kalendar aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert ist neben den Festen und den Heiligen auch die Dedicatio Murensis eingetragen. Nach der Reformation benutzten es die Äbte Christoph von Grüt (1549-1564), Hieronymus Frey (1564-1585) und Jakob Meyer (1585-1596), um die Daten ihres Klostereintritts, ihrer Wahl zum Abt, den Tod ihrer Vorgänger und weitere Ereignisse im Kloster zu notieren.
(gam)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 6
Pergament · 91 ff. · 17 x 12.5 cm · 1483
Missale OFM
Das kleinformatige, 1483 geschriebene Missale wurde nach dem vorangestellten Kalendar von Angehörigen des Franziskanerordens verwendet. Im 16. Jahrhundert gehörte es dem Murenser Konventualen Rudolf Gwicht, der später Abt des Klosters Engelberg wurde. Er notierte im Kalendar seinen Klostereintritt und brachte auf dem hinteren Spiegelblatt sein Wappen an.
(gam)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 7
Pergament und Papier · 357 ff. · 19.5 x 13.5 cm · zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts und zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Breviarium monasticum
Das monastische Brevier wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts für ein Benediktinerkloster geschrieben, nach den Antiphonen möglicherweise für das Kloster Muri. Am Ende ergänzte eine spätere Hand die Pergamenthandschrift durch Papierblätter und trug darauf Marien- und Martinsoffizien ein. Im 16. Jahrhundert war das Brevier im Besitz der Murenser Benediktiner.
(gam)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 11
Papier · 97 ff. · 21 x 14.5 cm · Mitte des 15. Jahrhunderts, zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Briefsteller
Der Briefsteller vereinigt zwei unabhängig voneinander entstandene Sammlungen des 15. Jahrhunderts. Die erste, umfangreichere stammt aus der Gegend von Rottweil, die zweite, weit kürzere, aus der Umgebung von Muri. Beide geben Muster für die Formulierung von Käufen und Schuldverschreibungen, Pfand- und Bürgschaften, Stiftungen und Erbteilungen und enthalten Briefe aus dem Verkehr mit Gerichten.
(gam)
Online seit: 2019-03-29
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 12
Papier · 112 ff. · 20.5–22 x 14–15 cm · drittes Viertel des 15. Jahrhunderts, Anfang des 15. Jahrhunderts
Arzneibuch
Das Arzneibuch ist eine ungeordnete Sammlung von deutschsprachigen Rezepten gegen Krankheiten über Leiden aller Art mit eingestreuten Kochrezepten und kurzen medizinischen Traktaten. Einige Rezepte und Traktate nennen medizinische Autoritäten wie Mesue, Bartholomäus, Hippokrates und Galen, Heinrich Fründ, Johannes Minnch, Meister Heinrich und Vitalis de Furno. Beteiligt waren verschiedene Schreiber des dritten Viertels des 15. Jahrhunderts.
(gam)
Online seit: 2019-03-29
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 26: 4
Papier · 79 ff. · 30 x 21 cm · 1445 / drittes Viertel des 15. Jahrhunderts
Wasmodus de Homberg; Varia in materia beghardorum et beginarum; Johannes Mulberg; Benedictus de Asinago; Felix Hemmerlin
Sammelhandschrift mit Texten von Wasmodus de Homberg, Lampertus Episcopus Argentinensis, Johannes Mulberg und Felix Hemmerlin zum Beginenstreit und einem Traktat von Benedictus de Asinago zur Armut.
(pel)
Online seit: 2010-11-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettQ 6
Pergament · 34 ff. · 18.5 x 13.5 cm · letztes Drittel des 15. Jahrhunderts; 16. Jahrhundert
Pontificale OCist
Im zisterziensischen Pontifikale für den Abt aus dem letzten Drittel des 15. Jahrhunderts sind verschiedene Benediktionen und liturgische Formulare zur Weihe von Mönchen und Nonnen und zur Einsetzung einer Äbtissin zusammengestellt. In den Formularen für Weihen in zisterziensischen Frauenklöstern sind die Texte teilweise in deutscher Sprache abgefasst.
(gam)
Online seit: 2020-12-10
Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0428a
Papier · 126 pp. · 29 x 23 cm · wahrscheinlich 1417 angelegt, mit Nachträgen bis 1427
Kopial- und Jahrzeitenzinsbuch des Franziskanerkonvents Königsfelden
Papierhandschrift mit Abschriften von Privilegien und Jahrzeitenstiftungen betreffend den Besitz des Franziskanerkonvents Königsfelden. Angelegt um 1417 mit Nachträgen bis 1427. Nach der Auflösung Königsfeldens wurde das Buch nach Muri und von dort weiter nach Muri-Gries (Bozen, IT) verbracht. Rückgabe im Zuge des Kulturgütertausches mit Muri-Gries/Sarnen 1960.
(hod)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0429
Papier · 242 ff. · 33.5 x 23.5 cm · um 1480 hergestellt mit Nachträgen bis 1530
Kopialbuch II des Klosters Königsfelden
Abschriften von Privilegien, Ordnungen, Jahrzeitstiftungen und Urkunden betreffend den Klosterbesitz Königsfeldens aus der Zeit des 13. bis 16. Jh. Ursprünglich angelegt in einzelnen Heften, die erst nachträglich zusammengebunden wurden. Einerseits nach Art (Privilegien), andererseits nach geographischen Einheiten geordnet.
(stt)
Online seit: 2018-10-04