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Basel, Universitätsbibliothek, B III 2
Pergament · 147 ff. · 34.5 × 24 cm · 9./10. Jahrhundert
Homiliarium Pauli Diaconi
Die Handschrift enthält das Homiliar von Paulus Diaconus für die Winterzeit und wurde im 9. und 10. Jh. von verschiedenen St. Galler Kopisten geschrieben und illustriert. Sie gehörte der Basler Karthause und wurde dieser, wie B IV 26, von Pierre de la Trilline, Bischof von Lodève in der Nähe von Montpellier (1430-1441), der verschiedene Funktionen am Basler Konzil hatte, geschenkt.
(ber)
Online seit: 2013-12-13
Basel, Universitätsbibliothek, B IV 26
Pergament · 114 + 3 ff. · 28.5 x 23 cm · 10. Jahrhundert
Homiliarium
Die von verschiedenen, sehr schwer zu unterscheidenden Kopisten im 10. Jh. geschriebene Handschrift enthält das Homiliar von Paulus Diaconus für die Winterzeit. Sie ist mit zwei interessanten ganzseitigen Federzeichnungen (6r und 68v) und zahlreichen Zierinitialen im Stil der Buchmalerei von St. Gallen geschmückt. Sie gehörte der Basler Kartause und wurde dieser, wie B III 2, von Pierre de la Trilline, Bischof von Lodève in der Nähe von Montpellier (1430-1441), der verschiedene Funktionen am Basler Konzil hatte, geschenkt.
(ber)
Online seit: 2010-02-17
Bern, Burgerbibliothek, Cod. 756.56
Pergament · 1 f. · 35 x 28 cm · 2. Hälfte 10. Jahrhundert
Homiliensammlung (Fragment)
Ein Blatt aus einer möglicherweise zweibändigen Homiliensammlung aus dem Dominikanerkloster Bern, die um 1495 durch den Buchbinder Johannes Vatter als Spiegelblätter verschiedener heute in Bern und Solothurn befindlicher Inkunabeln verwendet wurden. Nach Aufhebung des Klosters 1528 gelangte der Trägerband vermutlich in den Besitz der Bieler Familie Sterner und weiter über das Antiquariat Max Müller nach Bern (BBB Mss.h.h. XXXIV.35).
(mit/hol)
Online seit: 2021-07-14
Bern, Burgerbibliothek, Cod. 756.57
Pergament · 1 f. · 34 x 28 cm · 2. Hälfte 10. Jahrhundert
Homiliensammlung (Fragment)
Ein Blatt aus einer möglicherweise zweibändigen Homiliensammlung aus dem Dominikanerkloster Bern, die um 1495 durch den Buchbinder Johannes Vatter als Spiegelblätter verschiedener heute in Bern und Solothurn befindlicher Inkunabeln verwendet wurden. Nach Aufhebung des Klosters 1528 gelangte der Trägerband vermutlich in den Besitz der Bieler Familie Sterner und weiter über das Antiquariat Max Müller nach Bern (BBB Mss.h.h. XXXIV.35).
(mit/hol)
Online seit: 2021-07-14
Bern, Burgerbibliothek, Cod. 756.60
Pergament · 14 ff. · 34.5–35 x 28.5–29 cm · 2. Hälfte 10. Jahrhundert
Homiliensammlung (Fragment)
Umfangreiche Reste einer möglicherweise zweibändigen Homiliensammlung aus dem Dominikanerkloster Bern, die um 1495 durch den Buchbinder Johannes Vatter als Spiegelblätter verschiedener heute in Bern und Solothurn befindlicher Inkunabeln verwendet wurden. Nach Aufhebung des Klosters 1528 gelangten die Trägerbände vielleicht mit dem Büchervermächtnis des Venners Jürg Schöni 1534 in den Besitz der Berner Bibliothek. Um 1945 wurden die Fragmente durch Johannes Lindt aus den Trägerbänden abgelöst.
(mit/hol)
Online seit: 2021-07-14
Bern, Burgerbibliothek, Cod. 756.61
Pergament · 8 ff. · 33.5–34 x 27 cm · 2. Hälfte 10. Jahrhundert
Homiliensammlung (Fragment)
Umfangreiche Reste einer möglicherweise zweibändigen Homiliensammlung aus dem Dominikanerkloster Bern, die um 1495 durch den Buchbinder Johannes Vatter als Spiegelblätter verschiedener heute in Bern und Solothurn befindlicher Inkunabeln verwendet wurden. Nach Aufhebung des Klosters 1528 gelangten die Trägerbände vielleicht mit dem Büchervermächtnis des Venners Jürg Schöni 1534 in den Besitz der Berner Bibliothek. Um 1945 wurden die Fragmente durch Johannes Lindt aus den Trägerbänden abgelöst.
(mit/hol)
Online seit: 2021-07-14
Bern, Burgerbibliothek, Cod. A 94.12
Pergament · 18 ff. · max. 39 x 28.5 cm · 2./3. Drittel 11. Jahrhundert
Passiones et Homiliae sanctorum (Fragment)
Umfangreiche Teile (18 Blätter) eines grossformatigen, mit verschiedenen Initialen in romanischem Stil geschmückten Homiliars, das vermutlich aus der Loire-Gegend stammt. Die zu mindestens drei verschiedenen Lagen gehörigen Blätter sind heute stark beschädigt und verbunden. Die Fragmente gelangten 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern, wo im 20. Jahrhundert zwischenzeitlich ein Blatt verloren ging und 1944 in Zürich wieder aufgefunden wurde.
(mit)
Online seit: 2021-07-12
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 128
Pergament · II + 197 ff. · 40.2 x 29.8 cm · 9. Jahrhundert
Paulus Diaconus, Homiliar (pars aestiva et commune sanctorum)
Die grosse, unvollständige Handschrift im Folio-Format enthält den Sommerteil und das Commune sanctorum des Homiliars von Paulus Diaconus. Sie wurde von verschiedenen Händen in einer karolingischen Minuskel des 9. Jh. geschrieben und enthält neben mit Tinte gezeichneten und rotem Rankenwerk verzierten Initialen, die den irischen Einfluss verraten, auch einige elegante Incipits in Kapitalschrift. Die Handschrift kommt wahrscheinlich aus der Reichenau, sicher aber aus dem Bodenseeraum. Sie gehörte zur Sammlung Phillipps, später Chester Beatty und wurde im Jahre 1968 von Martin Bodmer gekauft.
(ber)
Online seit: 2014-06-23
Einsiedeln, Stiftsbibliothek, Codex 83(76)
Pergament · 462 ff. · 34.5 x 26 cm · 11. Jahrhundert (um 1060-1075/1100)
Breviarium antiquissimum
Cod. 83 ist ein Vollbrevier mit folgenden Teilen: Kalendarium, Antiphonarium mit Neumennotation, Lektionar mit den biblischen Lesungen, Homiliar mit den Lesungen der Kirchenväter, Hymnar, Cantica des Alten und Neuen Testamentes, Psalterium, Kurzlesungen, Orarionen sowie Preces und Benedictiones. Besonders hervorzuheben ist die bei uns älteste Fassung des Meinradsoffizums, das noch heute verwendet wird. Die Melodien des Antiphonars gehören dem alemannischen Choraldialekt an, wie er heute noch in Einsiedeln im Stundengebet gesungen wird.
(lan)
Online seit: 2010-11-04
Einsiedeln, Stiftsbibliothek, Codex 117(497)
Pergament · 126 pp. · 25 x 18.5 cm · Ende des 11. Jahrhunderts
Martyrologium, Regula S. Benedicti, Homiliarium
Die Handschrift enthält ein Martyrologium (S. 1-28), die Regel des Hl. Benedikt (S. 28-83) und ein Homiliar (S. 84-126). Sie wurde von zwei Kopisten in einer spätkarolingischen Minuskel geschrieben und enthält zwei mit Pflanzenzweigen aus Tinte verzierte Initialen. Im 13. Jahrhundert wurde an einer leer gelassenen Stelle am Ende des Textes der Benediktsregel (S. 83) eine Urkunde über die Gebetsverbrüderung zwischen den Abteien Einsiedeln und St. Blasien im Schwarzwald eingefügt.
(ber)
Online seit: 2016-03-17
Genève, Bibliothèque de Genève, Ms. lat. 157
Pergament · 116 ff. · 27.5 x 18 cm · um 1200
Officium capituli abbatiae Sixti
Diese auf ca. 1200 datierte Handschrift enthält mehrere Texte, darunter das Martyrologium von Usuard (Benediktinermönch, gestorben um 875), ein unvollständiges Homiliar, die Augustinus-Regel und den Nekrolog der Abtei von Sixt (Frankreich, Hochsavoyen), der bis ins 17. Jahrhundert mit nachträglichen Ergänzungen erweitert wurde. Gemäss François Huot könnten die verschiedenen Teile erst einzeln vorhanden gewesen sein, doch scheinen sie seit Anfang des 13. Jahrhunderts vereint worden zu sein. Auf den vorerst unbeschriebenen Blättern wurden hauptsächlich im 13. und 14. Jahrhundert diverse Texte eingefügt, unter anderem Listen von der Abtei geschuldeten Abgaben, die auf den Seiten f. 75v und 99r notiert wurden. Eigentum der Augustiner-Chorherren der Abtei von Sixt, die sie während des Officium capituli benutzten, muss diese Handschrift bis zur Französischen Revolution in ihrem Besitz gewesen sein. Im 19. Jahrhundert wurde sie vom Genfer Auguste Turrettini (1818-1881) erworben.
(jeg)
Online seit: 2015-10-08
St. Gallen, Stiftsarchiv (Abtei Pfäfers), Cod. Fab. X
Pergament · 115 ff. · 24-25 x 16.5-17 cm · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Passiones sanctorum; Gregorius I. Papa, Dialogi
Sammelhandschrift mit einer zeitgenössischen Überlieferung des Versus de bello Fontanetico, einem Gedicht auf die Schlacht von Fontenoy-en-Puisaye vom 25. Juni 841.
(erh)
Online seit: 2011-12-19
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 204
Pergament · 515 pp. · 33.5 x 25 cm · erstes Viertel des 11. Jahrhunderts
Homiliae XL in evangelia
Künstlerisch erstklassige Abschrift der 40 Homilien von Papst Gregor dem Grossen zu den Evangelien, geschrieben und mit Initialen in Gold und Minium geschmückt im Kloster St. Gallen kurz nach dem Jahr 1000.
(smu)
Online seit: 2006-12-12
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 211
Pergament · 488 pp. · 34.5 x 27 cm · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Homiliae in Ezechielem I-XXII
Gregor der Grosse, 22 Homilien (Predigten) über das alttestamentliche Buch Ezechiel. Abschrift aus der Dekanatszeit von Hartmut (um 850-872).
(smu)
Online seit: 2006-06-12
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 306
Pergament · 316 pp. · 22 x 14.5 cm · 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts
Homiliar; Herbert von Clairvaux, Liber miraculorum (Auszüge)
Der von einer Hand geschriebene Codex (p. 236: zwei Hexameter mit Namensnennung des Schreibers Cuonradus) enthält hauptsächlich Predigten für das ganze Kirchenjahr (p. 1–236: sermones de tempore, p. 239–285: sermones de sanctis). Ab p. 287 schliessen sich einige Kapitel aus dem Liber miraculorum des Herbert von Clairvaux († um 1198) an. Der Buchschmuck beschränkt sich auf meist dreizeilige rote Lombarden.
(sno)
Online seit: 2022-12-14
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 333
Pergament · 552 pp. · 35.6 × 26.7 cm · 10.-11. Jahrhundert
Haimo von Auxerre, Sermones super epistolas et evangelia
Homiliar des Benediktinergelehrten Haimo von Auxerre (Haimo Autissiodorensis; † um 878). Stark gebrauchte Handschrift aus dem 10./11. Jahrhundert mit Randnotizen des St. Galler Mönchs Ekkehart IV. und mit ergänzten Blättern aus dem 12./13. Jahrhundert.
(dor)
Online seit: 2013-12-13
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 422
Pergament · 248 pp. · 26.8 x 18 cm · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
St. Galler Lektionar und Homiliar
Lektionar und Homiliar für die Zeit von Pfingsten bis zum letzten Sonntag nach Pfingsten, geschrieben von mehreren sorgfältig arbeitenden Händen in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Kloster St. Gallen.
(smu)
Online seit: 2012-12-20
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 430
Pergament · 635 pp. · 43.5 x 33 cm · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Homiliar (Winterteil)
Mit 105 Predigten vom 1. Adventsonntag Ende November/Anfang Dezember bis zum Fest Mariä Verkündigung am 25. März.
(smu)
Online seit: 2006-06-12
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 431
Pergament · 322 pp. · 43 x 32 cm · drittes Viertel des 9. Jahrhunderts
Homiliar (Winterteil)
Mit 60 Predigten für die Fastenzeit und die Karwoche.
(smu)
Online seit: 2006-06-12
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 432
Pergament · 542 pp. · 43 x 30 cm · zweites Viertel des 9. Jahrhunderts
Homiliar (Sommerteil)
Mit 146 Predigten von Ostern bis zum letzten Sonntag nach Pfingsten.
(smu)
Online seit: 2006-06-12