Für diese Handschrift sind folgende Beschreibungen vorhanden

  • Bruckner Albert, Scriptoria Medii Aevi Helvetica 3, Schreibschulen der Diözese Konstanz, St. Gallen II, Genf 1938, S. 96.
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  • Bergmann Rolf / Stricker Stephanie, Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, Bd. II, Berlin 2005, S. 540-541.
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  • Scherrer Gustav, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, Halle 1875, S. 115-116.
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  • UCLA Reichenau-St. Gall Virtual Library
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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 330
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Bergmann Rolf / Stricker Stephanie, Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, Bd. II, Berlin 2005, S. 540-541.

Entstehungsort: St. Gallen
Entstehungszeit: 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts.
Beschreibstoff: Pergament.
Umfang: 133 Blätter.
Format: 30,3/30,5 x 21,9/22,4 cm.
Seitennummerierung: Zählung von 1 bis 266 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite.
Seiteneinrichtung: Einrichtung: Schriftspiegel 21,1/21,5 x 17,3/17,4 cm; einspaltig; 28 Zeilen.
Schrift und Hände: Schrift: Karolingische Minuskel von einer Hand aus der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts.
Buchschmuck: Überschriften in Majuskeln, zum Teil in roter Farbe.
Spätere Ergänzungen:
Glossen:
Zahl und Art: 1 isoliertes althochdeutsches Wort , vielleicht eine Federprobe, ohne erkennbaren Textbezug, 5 cm vom Textende entfernt ganz am unteren Rand auf p . 134 eingetragen; möglicherweise liegt der Eintrag eines Personennamens vor.
Zeit und 0rt: Wort in St. Gallen eingetragen .
Sprachgeographische Einordnung: Alemannisch.
Edition: StSG. IV, S. 450, Nr. 195; R. Bergmann, in: Sprache und Dichtung in Vorderösterreich, S. 41.
Literatur:
  • StSG. IV, S. 450, Nr. 195;
  • R. Bergmann, in: Sprache und Dichtung in Vorderösterreich, S. 41.
Einband: Mit braunem Leder überzogene Holzdeckel; ehemals 2 Schließen; heute eine Schließe.
Inhaltsangabe:
  • p. 1, 2 leer.
  • p. 3 - 265 Pseudo-Ambrosius Kommentare zur Bibel, Paulusbriefe (Ambrosiaster)
  • p. 134 Federprobe.
  • p. 241-242 leer.
  • p. 266 Besitzvermerk.
Entstehung der Handschrift: Codex der Schrift nach in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts in der Benediktinerabtei St. Gallen entstanden; auch ein Vermerk auf p. 266 sowie ein Eintrag im Bücherverzeichnis des Codex 728 aus dem 9. Jahrhundert weisen darauf.
Bibliographie:
    Literatur
    • R. Bergmann, in: Sprache und Dichtung in Vorderösterreich. S. 41;
    • BHM., Nr. 219, 482:
    • H. Brauer, Die Bücherei von St. Gallen, S. 31;
    • A. Bruckner, Scriptoria medii aevi helvetica, III, S. 39, 41, 96;
    • F. Brunhölzl, Die Freisinger Dombibliothek, S. 420;
    • K. Halm, Verzeichniss der älteren Handschriften lateinischer Kirchenväter in den Bibliotheken der Schweiz, S. 159;
    • Scherrer, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, S. 115, Nr. 330;
    • StSG. IV, S. 450, Nr. 195.